GEFUEHRTE WANDERUNGEN MONTE BALDO
- Jeden Dienstag
von April
bis Oktober.
- Treffpunkt: bei Supermarkt
“Conad”, Magugnano di Brenzone, um 9.30 Uhr.
- Schwierigkeitsgrad mittel.
- Dauer: 4-6 Stunden
- Geeignete Kleidung und Schuhwerk. Brotzeit,
vor allem Getraenke mitnehmen.
BERGHÜTTE
- Rifugio "FIORI DEL BALDO"
mt. 1910. Tel: 045 6862477
Mit Bar und Restaurant
- Rifugio "Malga Prada - ex Mondini"
a Valvaccara (1500 m). Tel. 045 7285728
Mit Bar und Restaurant.
- Rifugio "G. BARANA"
(2147 m) a Cima Telegrafo. Tel. 045 7731797
Von 15. Juni bis 15. September geöffnet und am Wochenende. Bar,
Restaurant und 50 Betten ca.
- Rifugio "G. CHIEREGO"
(1911 m) a Costabella. Tel. 348 8916235
Von 15. Juni bis 15. September geöffnet.
- Capanna BAITA DEI FORT
(1750 m). Tel. 045 7400319
Von Ostern bis Ende Oktober geöffnet. Nur Restaurant.
- Rifugio "Bocca Navene"
(1254 m) a Bocca Navene. Tel. 045 7401794
Bar, Restaurant und 10 Betten ca.
- Orto Botanico "MONTE BALDO"
Loc. Novezzina -Ferrara di M. Baldo Tel. 045 6247288 - 045 8184
711
Der Monte Baldo, der parallel zum Etschtal verläuft,
begrenzt das Vallagarina Tal und auf der andere Seite das Ostufer des
Gardasee. Der höchste Gipfel (Cima Valdritta) erreicht eine Höhe von 2.218
Meter. Im Verlauf der klimatischen Entwicklung durch die Jahrtausende
entstand auf dem Monte Baldo eine Vielzahl von Pflanzenarten, die diesen
Berg so reichlich schmücken.
Dadurch wird auch verständlich, warum sich die
Botaniker der vergangenen Jahrhunderte so sehr für diese Pflanzenvielfalt
begeisterten und ihn als "Garten Europas" nannten. Viele Pflanzen sind hier
" endemisch" und tragen den Namen "Baldensis", darunter Orchideen und
Heilpflanzen. Viele sind die Wanderwege, die vom ganzen Gebiet Brenzone
hinauf bis zu der höchsten Bergspitzen und Berghütten hinaufführen, die von
Costabella in Prada (1000 m) auch über Liftanlagen zu erreichen sind.
Es
handelt sich um ein wahrhaftes Paradies in allen Jahreszeiten für Wanderer,
Bergsteiger, Paragleider , Deltaplaner, Mountainbiker.
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Die Gebirgskette des
Monte Baldo liegt in der Nähe von Verona hinter dem Gardasee, den
sie prächtig einrahmt. Die Veroneser selbst und die Touristen
haben hier die Möglichkeit, zu jeder Jahreszeit eine wunderschöne
natürliche Umwelt zu genießen. Im Frühling können Sie die
zahlreichen Blumen, die Wiesen und Wälder der beiden Hänge des
Gebirges färben und dem Monte Baldo die Bezeichnung „hortus
Europae“ gegeben haben, oder die Tiere, die aus ihrem Winterschlaf
erwachen, bewundern.
Der Herbst bietet mit seinen roten, goldenen
und warmen Farben der Buchen- und Lärchenwälder und des
Weidegrases ein einzigartiges Schauspiel. Und wenn sich im Sommer
der Winter auf weitaus höhere Gipfel zurückgezogen hat, so ist die
beste Zeit für Touristen, die langen Wanderungen im Gebiet des
Monte Baldo zu genießen. „Wanderungen“ im weitesten Sinne, weil es
viele Strecken gibt, die zu Fuß, mit dem Pferd, dem Fahrrad oder
dem Mountabike bewandert werden können.
Liebhaber des Hochgebirges können, auch wenn sie keine besonderen
alpinistischen Fähigkeiten besitzen, in der unberührten Natur
wandern sowie die Höhenluft und die wirklich einzigartige
Landschaft genießen.
Sie können dabei über den Weg „Sentiero
delle Creste“ wandern, der sich, wie sein Name schon sagt, über
einen Gebirgskamm erstreckt. Man kann ihn von den ersten Almen
über der Ortschaft Caprino bis nach Bocca Navene im Trentino
durchwandern. Man braucht zwei Tage, um diesen Weg in Ruhe
zurückzulegen. Dabei kann man den Gardasee bewundern oder einen
kurzen Abstecher zu den von Soldaten während des ersten Weltkriegs
gegrabenen Höhlen in Valdritta machen und bei der Berghütte „G.
Barana“, die besser als „Rifugio Telegrafo“ bekannt ist, Halt
machen.
Es ist möglich, die Wanderung über eine veränderte Strecke
auf einen Tag zu verkürzen, ohne die schönsten Teile davon zu
versäumen. Diese Strecke geht von der Wiese über dem botanischen
Garten in Novezzina (Gemeinde Ferrara Monte Baldo) bis nach Tratto
Spino. Von der Kehre nach dem botanischen Garten, wo Sie Ihr Auto
parken können, steigen Sie hinauf bis zur großen Wiese und nehmen
den Weg weiter nach Südwesten. Inmitten der Latschenkiefern
können Sie stufenweise und ohne größere Schwierigkeiten bis auf
1800 m hochsteigen und anschließend die Mulde von Novezza, die
Erhebungen des Monte delle Erbe, das Etschtal und Lessinia mit dem
Carega-Massiv bewundern.
Das ist ein sehr interessantes Gebiet
für diejenigen, die gerne Tiere beobachten. Es ist möglich, bei
Tagesanbruch im Frühling und Sommer das Gabelhuhn zu sehen. Wenn
Sie noch ungefähr 100 m weiter ansteigen, kreuzen Sie in großer
Höhe einen engen Militärsaumpfad, der unterhalb des Baldo-Kamms
verläuft. In wenigen Minuten erreichen Sie die Hütte „Rifugio
Telegrafo“ und den gleichnamigen Gipfel (2220m) mit einem großen
Metallkreuz, wo Sie die schönsten Gebirge des Trentino und in
klaren Morgenstunden auch das Bergmassiv des Monte Rosa und -
unglaublich aber wahr - den Mont Blanc bewundern können. Der Weg
setzt sich nordwärts zum Gipfel des Pettorina fort und blickt auf
große, vom Gardagletscher gebildete Kare. Inmitten von
Latschenkiefern und Steinen können Sie hier auch leicht
Murmeltieren und Gämsen begegnen.
Viele Vögel begleiten Sie auf
Ihren Wanderungen, darunter Rotkehlchen, Meisen, Kolkraben und
nicht selten auch ein Adler, der langsam am Himmel fliegt. Nachdem
Sie über den Saumpfad den Gipfel Valdritta (2218m), den höchsten
des Baldomassivs, erreicht haben, wird der Weg steiler und
stellenweise auch exponierter, weshalb Sie bis zum letzten Gipfel
der Kette, dem Pozzette-Gipfel, vorsichtig sein müssen. Von hier
aus können Sie nach Tratto Spino (im Dialekt des Trentino „Tredes
Pin“ genannt), wo die Seilbahn von Malcenise endet, hinabsteigen
und die Aussicht auf das Nordufer des Gardasees mit Riva und Pina
di Arco genießen. Sie haben nun zwei Möglichkeiten, um Ihr Auto
zu erreichen: entweder über die asphaltierte Graziani-Straße, die
jedoch von vielen Autos befahren wird, oder über die bequemere und
ruhigere Schotterstraße inmitten von Weiden und Wäldern bis zur
Acquenere-Alm in der Nähe von Nozezza und Novezzina. |